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Wir blicken zurück auf unser Jahreskonzert im April 2026

  • 12. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

Die Tradition schreibt vor, das JBL habe jedes Jahr ein großes Konzert zu spielen. Und anlässlich unseres 70. Jubiläums mussten wir es richtig krachen lassen. Welch besserer Ort dafür, als das Gewandhaus Leipzig? 500 Plätze. Tolle Akustik. Nur der Mendelsohn-Saal konnte dem JBL gerecht werden.

Konzertbilder des sinfonischen Blasorchesters beim Jubiläumskonzert 2026 vom JugendBrass Leipzig e.V. im Gewandhaus zu Leipzig, Fotograf: Max Grünwald

Am 18. April 2026 spielten die 52 euphorischen Musiker*innen unter dem Dirigat eines Mannes aus einem fernen exotischen Land (der Schweiz). Was einst als Fanfarenzug ohne Holzbläser begann, stetig mit anderen Instrumenten erweitert wurde, und – nach der Coronazeit – an Vielfalt explodierte wie die Fauna im Kambrium, stand nun unter dem Dirigat von Sebastian Linz.

Er dirigiert uns seit 2025 und dies wurde sein erstes Galakonzert mit uns. Das Jahreskonzert muss immer unter einem bestimmten Motto stehen und, weil der Auftritt „Ganz Großes Kino“ werden sollte, dachten wir uns – nennen wir ihn doch so! Am 21. Februar begann der Kartenverkauf für das Konzert und insgesamt wurden 451 Tickets an den Mann, die Frau, un- und zwischengeschlechtliche Personen und Kinder gebracht. Noch viel mehr hätten gar nicht in den Mendelsohn-Saal gepasst, mussten wir freudig feststellen!


Konzertbilder des sinfonischen Blasorchesters beim Jubiläumskonzert 2026 vom JugendBrass Leipzig e.V. im Gewandhaus zu Leipzig, Fotograf: Max Grünwald

Unser Hauptwerk dieses Jahr war „Imagasy“ von Thiemo Kraas – mit großartigen, emotionalen Soli von Josh an der Trompete und Uta am Tenorhorn. Zwischen Phantastik-Klassikern wie „Drachenzähmen leicht gemacht“ und „Jurassic Park“ mit einem fabelhaften Waldhorn-Solo von Lisa, bis hin zu Musicals wie „The Greatest Showman“ mit einem Saxophon-Solo von Madita, welches das Publikum (hoffentlich) auf den Broadway versetzte und dem Disneyfilm „Encanto“ mit solistischen Beiträgen von Cathleen am Alt-Saxophon, Marcel und Josephina an den Posaunen sowie Marlene an der Querflöte, war alles dabei. Bei einem Klaus Doldinger-Medley durften sich auch Robert und Tim an Keyboard und Gitarre ausleben – eine angenehme Abwechslung für die Schlagwerker. Und da wir nun mal ein Blasorchester sind und Sebastian aus Solothurn stammt, kamen wir nicht umhin, zum Abschluss den flotten „Solothurner Marsch“ zu spielen.


Alles in allem war es ein gelungenes Konzert, die Publikumsresonanz war hervorragend und wir selbst doch sehr zufrieden. Nun ist es an der Zeit, Leipzig zwei Wochen hinter uns zu lassen und Segel zu setzen nach Bosnien-Herzegowina.


mr

 
 
"Alle haben mich ermutigt weiter zu machen, als der erste Ton zu hören war."
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"Den Alltagsstress vergessen, Genuss für die Ohren und das Gemüt. Das macht uns aus."
- Jens | Trompete

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